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Homöopathie

 

Der Begriff „Homöopathie“ ist umgangssprachlich bekannt und wird oft mit „Zuckerkügelchen“ gleichgesetzt. Das ist natürlich nicht ganz richtig. Der erste Homöopath Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) benannte in seinen späteren Jahren seine Heilkunst als Homöopathik. Sie besteht aus zahlreichen einzelnen Lehren, die von seinen Nachfolgern bis heute weiterentwickelt werden. Immer bauen die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den bisherigen auf. Damit ist seit über 200 Jahren die Homöopathik eine beständige Medizin ohne regelmäßigen Dogmenwechsel. Dr. med. Karl Stauffer (1870-1930) sprach von der Homöotherapie, als den therapeutischen Teil der gesamten Lehre der Homöopathik.

Was ist nun das Besondere und empfehlenswerte an der Homöotherapie?

In meiner Praxis erfahre ich immer wieder, dass die Homöopathie systemregulierend auf die Ebenen des menschlichen Seins – der geistigen, emotionalen und körperlichen – eingreift. Richtig verordnete Arzneien sind so dosiert, dass es zu keiner Überdosierung oder Vergiftung führen kann. Sie regulieren die Selbstheilungskräfte im Menschen und sorgen für einen sanften und nachhaltigen Gesundungsprozess.

Die Bezeichnung Homöotherapie wurde von dem deutschen Arzt und späteren Homöopathen Dr. Karl Stauffer (1870-1930) geprägt. Er schrieb: „Die Bezeichnung `Homöotherapie´ ist nur berechtigt, solange die Wahl eines Arzneimittels nach dem Axiom: `Similia simulibus currentur – ähnliches mit ähnlichem heilen´ getroffen wird, ... .“

Das gesamte Werk Hahnemanns kann mit dem Begriff „Homöopathik“ bezeichnet werden. Die Anwendung der Homöopathik kann im Sinne Dr. Stauffers Homöotherapie genannt werden.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Viele Laien gehen sorglos mit homöopathischen Arzneimitteln um. So kann ich oft beobachten, dass Mütter regelmäßig ihren Kindern die Arznei Arnica (D6-D12) nach jeder kleinen Verletzung oder Sturz geben. Ein solcher Umgang wirkt prägend auf das Gerinnungssystem des kindlichen Blutkreislaufes und kann eine Blutungsneigung auslösen. Falsch gewählte Arzneimittel können eine Erkrankung verschlimmern oder sogar unterdrücken. Ein unterdrückter Hautausschlag kann sich z.B. zu einem Asthmaanfall entwickeln. Die Homöopathik gehört zu einem der wenigen Medizinsysteme weltweit, die das „Unterdrückungssyndrom“ als Erkrankung anerkennen und behandeln können. Damit muss klar gesagt werden, dass falsch verordnete homöopathische Arzneien Nebenwirkungen haben können.

Ich kann doch alles im Internet nachlesen. Warum soll ich einen teuren Homöopathen aufsuchen?

Die Homöopathie verordnet Arzneimittel nicht nach Krankheitsnamen. Für Migräne gibt es vielleicht 600, für Ekzeme vielleicht 700 Arzneimittel u.s.w. Es ist immer der ganze Mensch zu betrachten, die Ursache einer Erkrankung, die erbliche Veranlagung und die Gesamtheit aller Symptome. Das kann das Internet (bis heute) nicht leisten.

 

Wie teuer ist eine Behandlung?

Die Behandlung in meiner Praxis unterscheidet sich zwischen einer akuten Behandlung wie z.B. bei einer einmaligen Erkältung oder der Behandlung einer Grunderkrankung bzw. chronischen Erkrankung. Vor einer Behandlung erhalten Sie meine Gebührensätze, damit Sie wissen, wie viel Sie zahlen.

Was kann man mit Homöopathie behandeln?

Aus homöopathischer Sicht regulieren die Arzneimittel die Selbstheilungskräfte des Menschen. D.h. die Arzneien regulieren die Lebenskräfte, bestehend aus neuronalen, hormonellen, zellulären etc. Systemen und tragen zur Gesundung bei. Und solange der Mensch über genügend Lebenskraft verfügt, kann er reversible Erkrankung positiv verändern und zur Gesundung beitragen. Dabei spielt der Name der Erkrankung keine Rolle. Bei genetischen Erkrankungen ist eine Heilung nicht möglich.

Wirkt es auch, wenn ich nicht daran glaube?

Die Wirkung der Homöopathik ist nicht von Ihrem Glauben daran abhängig. Die regulierende Wirkung auf die Selbstheilungskräfte können zur Gesundung beitragen, sofern die Arznei richtig gewählt wurde.

In den Zuckerkügelchen ist doch nichts drin, wie sollen die wirken?

Die Homöopathie beschreibt Naturgesetze, nämlich dass ein lebender Organismus auf einen Reiz mit einem Gegenreiz reagiert, um wieder in Homöostase zu kommen. Diese natürliche Selbstregulierung (Homöostase) ist die Basis der Homöopathik.

Zur Behandlung verordne ich homöopathische Arzneien, dosiert von der Urtinktur (also z.B. das reine Mineral oder der reine Pflanzensaft) beginnend über Potenzstufen von D3 bis D200, C6 bis C10.000 sowie von LM1 bis LM36. In den unteren Stufen der Dosierungen D, C und LM Potenzen sind die Wirkstoffe messbar. Wie Patienten immer wieder berichten, zeigen auch die höheren Potenzen eine Wirksamkeit. 

 

 

SCHWERPUNKTE

Krankheit ist der Ausdruck einer veränderten inneren Lebenskraft. Homöotherapie und medizinische Hypnose stimulieren und regulieren die Selbstheilungskräfte und führen zur Stärkung der inneren Lebenskraft. Im Folgenden können Sie Schwerpunkte meiner Praxistätigkeit erfahren.